Erwerbsminderungsrente abgelehnt! - Was wird aus den Antragsstellern? Eine Analyse der gesundheitlichen sozialen und beruflichen Entwicklung von Antragsstellern vier Jahre nach Ablehnung des EM-Rentenantrags (ARentA)

 

Projektnummer IfR07005
Projekttitel Erwerbsminderungsrente abgelehnt! - Was wird aus den Antragsstellern? Eine Analyse der gesundheitlichen sozialen und beruflichen Entwicklung von Antragsstellern vier Jahre nach Ablehnung des EM-Rentenantrags (ARentA)
Projektleiter Dr. med. Erika Gebauer und Dipl. Soz. Jochen Heuer
Projektmitarbeiter
Institution Institut für Rehabilitationsforschung an der Abteilung Sozialmedizin - DRV Westfalen
Projektbeginn 01.01.2008
Projektende 31.12.2010
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Kooperanden
Förderer Verein für Rehabilitationsforschung e.V. Norderney
Assoziierung
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Ziele
Jährlich werden bei der Deutschen Rentenversicherung Westfalen knapp 20.000 Anträge auf Erwerbsminderungsrente gestellt, etwa 40% der Anträge werden abgelehnt. Wie es den Versicherten, deren Anträge abgelehnt werden, weiter ergeht, warum einige Antragssteller zu einem späteren Zeitpunkt doch eine Rent bewilligt bekommen oder warum andere dagegen in der Lage sind, wieder eine Arbeit aufzunehmen, ist bislang nicht erforscht. Es ist nahezu unbekannt, welche Rolle Diagnosegruppen für den weiteren Werdegang der Versicherten spielen, ob sich eine Verschiebung der Antragsgründe von einer medizinischen zu einer sozialen Indikation vollzieht, welche Merkmale als Prädiktoren für eine zu erwartende Berentung einerseits oder eine erneute berufliche Reintegration andererseits dienen können, wie sich unterschiedliche Grade sozialer Integration auswirken, und ob welche Unterstützungsmöglichkeiten für diese Versichertengruppe hilfreich für eine weitere Berufstätigkeit sein können.
Ziel der Studie ist es daher, die Population der abgelehnten EM-Rentenantragsteller hinsichtlich diser Fragen zu beschreiben.
Diese Erkenntnisse können helfen, den Begutachtungs- und Entscheidungsprozess efizienter zu machen und die Antragsteller zu identifizieren, denen durch gezielte unterstützende Maßnahmen geholfen werden kann, weiter im erwerbsleben zu verbleiben oder wieder im Erwerbsleben Fuß zu fassen.
Methodik:
- Längsschnittanalyse von Daten einer repräsentativen Stichprobe von Fällen abgelehnter und bewilligter EM-Rentenanträge der Deutschen Rentenverischerung Westfalen des jahres 2002 im Zeitraum von 4 Jahren vor und 4 Jahren nach Rentenantragstellung
- Schriftliche Befragung der Stichprobe der Versicherten, deren Antrag auf EM-Rente abgelehnt wurde
- Leitfadeninterviews mit Versicherten, deren Antrag auf EM-Renten abgelehnt wurde
Publikationen
Letzte Änderung 31.03.2015

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